Tor, Tor, Tooor

21. April 2015

Wuff wuff,

hier spielt gleich im Fernsehen der FC Bayern gegen Porto und Herrchen ist ganz angespannt. Wir Hunde haben von Fußball ja wenig Ahnung, obwohl in unserem Garten einige Fußbälle herumliegen. Diese teilen jedoch ein gemeinsames Schicksal.
Sie liegen in der Regel außerhalb der Rasenfläche und sind meistens platt.
An Ersterem sind die Menschen Schuld, weil sie scheinbar das unstillbare Verlangen haben, mit dem Fuß gegen einen Ball zu treten, bis er unerreichbar in einem Beet liegen bleibt.
Wir Hunde verspüren weniger das Verlangen, einem Ball mit den Pfoten in eine Richtung rollen zu lassen.
Wir versuchen eher, das Rollen zu verhindern und rollenden Bällen hinterher zu laufen.
Hier mal meine Schwester Alma, die ein Ballprofi ist.
Alma und Otto mit Fußball
Eine echte Zufriedenheit ergibt sich für uns Hunde allerdings erst, wenn wir die Luft aus dem Beutestück gelassen haben, und dazu benutzen wir lieber unsere Zähne.
Beim Fußball im Fernsehen ist das etwas anders, denn da muss das Runde ins Eckige und höchstens der Reporter sagt, dass aus einem Spiel die Luft raus ist. Bei uns Hunden muss wohl eher das Eckige (Zähnchen) ins Runde (Ball)
Beim Fußball laufen also unterschiedlich gekleidete Mannschaften einem Ball hinterher und Herrchen hat schon innerhalb von 45 Minuten fünf Mal laut „Tor“ gebrüllt. Eine solche Lautstärke kannte ich bisher nur, wenn ich auf der Straße den Verkehr selbständig regeln möchte oder Maxi seiner häufigen Euphorie auf verbaler Ebene Ausdruck verleiht.
Wir Hunde ja spielen eigentlich lieber andere Spiele, wie beispielsweise „Fangen“ oder „Suchen“.
Aber das erzähle ich lieber ein andermal, denn Herrchen muss jetzt die zweite Halbzeit gucken.

Wuff wuff

Euer Carl Otto

Carl Otto teilen?
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *