Archiv für den Monat: Juni 2015

Meine Familie und ich

9. April 2015

Wuff wuff,

mit 11 Geschwistern bin ich ja wirklich kontaktreich groß geworden, obwohl ich mich, mal abgesehen von Alma, kaum noch an ihre Gesichter erinnern kann.
Hunde-Familie
Ich habe aber auch wirklich einen guten Tausch gemacht, denn in Goslar ist oft mehr los als in meiner Wurfbox.
Jeder in der Familie kümmert sich um mich und hat mich auf seine Art und Weise lieb.
Dass ein Labrador eine „verfressene Rasse“ ist, hat sich schon herumgesprochen, aber jeder versucht mich mit seinen Kommandos zur Folgsamkeit zu erziehen, was meinen Magen ständig in Bewegung hält. Jedes Familienmitglied hat irgendwelche „Leckerlies“ in der Tasche, mit denen er mich belohnen möchte.
Das kann für einen jungen Hund ganz schön anstrengend sein, wie ein Zirkustier Dressurakte zur Erheiterung des Publikums durchzuführen.

Carlotta ist meine Freundin, denn sie kümmert sich immer und überall um mich, so dass ich mich bei ihr immer gut behütet fühle. Sie weiß über Hunde und Labradore mehr als ich. Zu viel Wissen kann aber auch eine Last sein, denn ständig wird von ihr hinterfragt, ob mein Zustand den Normen entspricht. Wehe, ich wage es einmal zu husten, oder sie entdeckt noch einen Milchzahn in meinem Maul, schon ist sie in Sorge und sucht gewissenhaft nach Tierarzt-Öffnungszeiten.

Wenn es nach ihr ginge, hätte ich schon mein Hunde-Diplom auf dem Hunde-Gymnasium bestanden. Zum Glück hat Maxi ihr klar gemacht, dass Alma trotz Hundeschule auch nicht mehr kann oder weiß als ich.
Wenn die Beiden wüssten, dass ich schon „Hunde-Philosophie“ betreibe und heimlich Tagebuch schreibe.
Bleiben noch Pauline und Icaro, die mich zwar sehr mögen, aber lieber ihr eigenes Ding verfolgen, was schließlich auch seine Berechtigung hat. Pauline freut sich aber auch immer, wenn ich mich freue, was eigentlich eine prima Basis für ein freudvolles Zusammenleben ist.
Benny ist ein und mein Nachtwächter, der mir die Nacht zum Tage macht

Mit Herrchen verbringe ich die meiste Zeit. Das ist mir fast unheimlich, dass er so viel Zeit für mich hat. In der Anfangszeit als kleiner Welpe durfte ich bei ihm in seinem Büro schlafen, was ich toll fand. Vormittags geht er mit mir Joggen oder Spazieren, wodurch ich schon viele andere Hunde kennen lernen konnte.
Herrchen kann durch mich auch viele neue Menschen kennen lernen, was er aber nicht immer so gut findet. Neulich hat ihn die „Großmutter“ von Noah gefragt, ob er auch schon ein Rentner sei!?
Das macht ihm immer noch zu schaffen.

Die Sorge muss sich Frauchen wohl nicht machen, denn sie könnte ja eher für eine Schwester von Pauline gehalten werden. Frauchen hält hier den ganzen Laden zusammen und das hält scheinbar jung.
Während ich bei allen anderen Familienmitgliedern viele gute Ideen hätte, was sie mehr an sinnvollen Dingen machen könnten, ist es bei Frauchen eher umgekehrt.
Aber auf jeden Fall sollte sie mit mir unsere „sportlichen Ausflüge“ fortsetzen.

Carl Otto sportlich

So habe ich nun mal kurz meine Familie vorgestellt und es ist toll für mich, alle Freunde und Verwandten der Familie inzwischen kennen gelernt zu haben.
Allerdings fehlen mir noch alle „Bonner“ in meiner „Sammlung“!
Was glaubt Ihr wohl, wie enttäuscht Carlotta war, als sie hörte, dass vermutlich nur vier Bonner zu ihrer Konfirmation kommen können?!
Da hat mein kleines Hundeherz auch ein wenig geschmerzt.

Schnüff schnüff

Euer Carl Otto

PS: ich komme gerade von einem Spaziergang mit Herrchen und Aika zurück und Aika hat einem Goslarer Boxer die Grenzen zwischen England und Deutschland aufgezeigt und ihr das Ohr gelocht. Aus dem Alter bin ich ja schon raus.

Die Zeit vergeht im Fluge

6. April 2015

Wuff wuff,

nun sitzt die Familie in Sonnenlicht getaucht im Garten und erwartet das größte Ei aus England. Aika wird uns besuchen und sich hoffentlich wundern, was aus dem kleinen Otto geworden ist.

Es gibt jetzt übrigens auch eine Luna Otto, die bei den Kölnern eingezogen ist.
Emil und Paul als Hundeerzieher, das kann ich kaum glauben, ist aber wahr.
Luna ist ein ausgesetzter Hund und kommt aus der Pusta. Da hat sie wohl schon ziemlich viel erlebt, allerdings wohl nicht immer Gutes.
Das sind jedoch zumindest keine schlechten Voraussetzungen, um es mit Paul und Emil schön finden zu können..

Schön haben wir es bald auch im Wohnzimmer, wo im wahrsten Sinne des Wortes ein Tapetenwechsel stattgefunden hat.
Hier mal ein erster Eindruck von der neuen Tapete:

Im Garten wird auch häufiger die Tapete gewechselt und der April zeigt sich von seiner typischen Seite, in dem sich nach den Osterfeiertagen Schnee und sonnige Momente abwechseln.
Apropos Ostern, heute hat Frauchen alle „Eier“ eingesammelt, die ich in den letzten Wochen im Garten versteckt hatte. Die hatte ihr Körbchen ganz schön voll und schwer. Wenn halt niemand mit mir auf ‚Geschäftsreise‘ vor’s Haus geht, muss man halt im Garten müssen.
Irgendwie ist mir das Thema ja auch unangenehm, aber das ganze Leben strebt irgendwie nach Ausgleich, wie zum Beispiel Yin und Yang in der fernöstlichen Philosophie, Input gleich Output in der Informatik, sowie Soll und Haben in den Bilanzen. So ist das bei uns Hunden halt auch: Fressen und …
Themenwechsel:
Gerade war ich mit Herrchen und Icaro auf dem Segelflugplatz, an welchem ich schon häufiger entlanggelaufen war. Einen Segelflieger habe ich heute aber zum ersten mal gesehen.

Icaro fliegt der Sonne entgegen
Icaro fliegt der Sonne entgegen

Herrchen meinte sofort zu Icaro, dass er mit seinem Namen wohl unbedingt fliegen müsse, und ehe er sich versah, hatte er einen Fallschirm auf dem Rücken und verschwand am Himmel.
Icaro startet der Sonne entgegen
Wie er das im Flieger erlebt hat, kann man hier sehen:

Der Sonne kam er dabei glücklicherweise nicht zu Nahe, denn nach zwanzig Minuten kam er heil (etwas bleich) und unbeschadet zu mir zurück.

So, nun warten wir auf die Engländer und darauf, was die neue Woche so an Neuigkeiten bringt und Möglichkeiten birgt. Das Leben ist und bleibt spannend für einen Hund wie mich und ich lege mich lieber noch einen Moment im Wohnzimmer aufs Ohr und spare meine Kräfte für Aika.

Wuff wuff aus Goslar

Euer Carl Otto

Ostern und der Leinenzwang

6. April 2015

Wuff wuff,

nun ist sie also vorbei, die Fastenzeit, und die Menschen feiern Ostern.
Das mit dem Fasten habe ich auch nicht so richtig verstanden, weil hier jeder auf etwas anderes verzichtet hat.
Daher habe ich lieber auf das Fasten verzichtet.
Kater Findus sowieso, denn bei dem stellt scheinbar das Fressen den Sinn und Zweck seiner Existenz dar. Der ist nur freundlich zu den Menschen, wenn sein Fressnapf leer ist.
Ich bin zu den Menschen immer freundlich, was jedoch auch nicht immer angemessen gewürdigt wird.
„Guten Tag, Herr Otto!“ (Pfötchen geben) finden alle gut, mein „Luftikuss“ hingegen wird weniger gern gesehen, obwohl meine Sprungkraft von Kennern aus aller Welt bewundert wird.
Seit dem 1. April herrscht hier in Goslar „Leinenzwang“. Da haben sich die Menschen aber wirklich was Doofes einfallen lassen. Damit scheiden meine freudvollen Begrüßungen schon mal aus, und das, was uns Hunden so Spaß macht, das Rumtoben mit unseren Artgenossen, kann man jetzt nicht mehr richtig genießen. Zum Glück interpretiert meine Familie den Leinenzwang eher so, dass man als Mensch gezwungen ist, eine Leine dabei zu haben. Ihr merkt, ich fühle mich recht wohl in meiner Familie.

Das mit dem „Wohlfühlen“ geht scheinbar auch vielen Menschen so. Gestern war hier Osterfeuer, wo ich nicht mit durfte, weil dort so viele Menschen sind. Dafür wurde ich aber reichlich entschädigt, weil sich plötzlich halb Goslar bei Pauline treffen wollte.
Nein, nicht nur wollte, die sind tatsächlich alle gekommen. Ganz viele davon kannte ich noch nicht. Pauline aber scheinbar auch nicht.

Ostern besteht für Menschen auch daraus, Schokoladen-Eier im Garten zu suchen. Dabei stellen sie sich allerdings doch recht ungeschickt an und
ich bin deutlich besser!
Ostereier sammeln

Kaum hatte ich Bruchteilen von Sekunden das dickste Ei gefunden, wurde der „Leinenzwang“ ganz neu interpretiert und im eigenen Garten ausgeübt.
Ach Du dickes Ei! Plötzlich Leinenzwang?
Das sollte man mal beim hiesigen Ordnungsamt und Tierschutzverein melden! Skandalös, wie hier willkürlich Recht ausgeübt wird! Ich gebe allerdings zu, dass ich die Schoko-Eier mit meinen ungeschickten Pfoten nicht so richtig auspacken kann, was meinen Verdauungsapparat vor ganz neue Herausforderungen stellt. Naja, an Weihnachten kam das Lametta schließlich auch wieder raus.

Alma hatte in der letzten Woche einen Arzt-Termin, welcher sich als maßgeblich für ihre Zukunft erwies.
Keine Kinder und Enkel vom „Burgberghund“! Mein Schicksal in der Richtung ist scheinbar noch nicht abschließend geklärt. Die Fronten der Befürworter und Gegner prallen hart aufeinander, und ich weiß eigentlich immer noch nicht den Unterschied zwischen einer Konfirmation und Kastration.
Das eine hat Alma sicher hinter sich, das Andere Carlotta vor sich. Was wird aber aus mir?
Wilma, Almas Vorgängerin, hatte wohl ihren endgültig letzten Arzt-Termin und ist jetzt im „Hunde-Himmel“.
Maxi und Sophie werden nun mit Alma auf den Burgberg ziehen und dort als „Burgherren“ residieren.
Das ist schon recht cool, was die Drei da machen.

So, hier verlassen nun aktuell einige „Freunde von Pauline“ das Haus und werden abgeholt.
Benny hat sich vor einer Stunde in Richtung Bett verabschiedet. Seine „Nachtschichten“ werden immer länger, während Maxi in seiner neuen Berufung als Kellner stets pünktlich und adrett sein muss und möchte.
So, jetzt wollen hier die Menschen ihr Osterfrühstück genießen, und ich muss zurück auf meinen „Hundeplatz“.

Wuff wuff aus Goslar

Euer Oster-Otto

Arzttermin und Schmuddel-Themen

22. März 2015

Wuff wuff,

ich verbringe die meiste Zeit gewissenhaft mit Wachsen, so dass auch die Beinlänge inzwischen keine Beanstandung mehr hervorruft. Trotzdem gibt es im Kreise meiner Familie immer wieder was zu mäseln. Jetzt waren es die Zähne. Alma hat schon lauter neue weiße Eisberge im Maul, während ich noch mit meinen spitzen Milchzähnchen für Aufmerksamkeit sorge.
Letzte Woche war Benny mit mir beim Tierarzt und wollte meinen Zahnzustand untersuchen lassen, weil der „schlaue Max“ als „Alma-Gastvater“ lauthals die Meinung vertrat, dass bei mir was nicht in Ordnung sei.
Der Tierarzt war glücklicherweise anderer Ansicht und hat mir nur eine Entwurmung und Augentropfen verschrieben.
Alma wird vermutlich auch früher ihre „Dritten Zähne“ bekommen.
Mit Alma verstehe ich mich inzwischen immer besser und wir haben gestern im Garten gemeinsam einen Stoff-Elch zerlegt.
Der Stoff-Elch in seinen letzten Sekunden
Der hatte im Inneren lauter kleine Flocken, die wir auf Geschmack testen wollten, aber Herrchen hat alles schnell und hektisch eingesammelt und den Elch in die „ewigen Jagdgründe“ geschickt.
Dafür haben wir seit heute wieder echte Schneeflocken im Garten.

Viele Schneeflocken im März
Viele Schneeflocken im März

Letzte Woche kam hier ein Brief von der Oma, mit einem Gedicht und einem Foto von mir. Da stand irgendwas von einer armen Kirchenmaus, was ich zu meinem Wortschatz der unbekannten K-Wörter aufnehmen muss, zusammen mit Konfirmation und Kastration.
Diese drei Sachen scheinen ja bedrohlich nah beieinander zu liegen.
Zumindest die K-Frage scheint es nicht nur in der Politik zu geben, und genau wie in der Politik erhalte ich bei unverbindlichen Nachfragen die Antwort, dass es noch zu früh sei, eine solche Frage zu stellen.

Nun kommt aber die P-Frage nach den Prüfungen für den C-Schein! (die Tante auf zwei Beinen macht eine C-Prüfung als Organistin)
Ich drücke dafür schon die ganze Woche alle vier Pfoten. In der nächsten Woche plant man hier, während der Osterferien mal nach Bonn und Köln zu kommen.
Ob ich da mit darf, weiß ich noch nicht, zumal ich noch gar nicht das neue Auto ausprobiert habe.
Da geht die Kofferraum-Tür automatisch zu und macht “Bim-Bam.”
Heiliger Bim-Bam! Das müssten wir wohl erst mal üben.

So, nun kommen hier immer mehr Menschen aus den Betten und ich muss ordnungsgemäß mit dem Schwanz wedeln und mich freuen. Damit mache ich allen eine Freude und hebe die Stimmung. Das muss aber auch so sein, denn wenn ich aus dem Garten komme, dann kippt die gute Stimmung manchmal, besonders, wenn meine Freundin Frau Krenz (Putzfrau) kurz vorher im Haus war und mit ihren spannenden Werkzeugen den Boden und Teppich behandelt hat.
Was glaubt Ihr, was hier los ist, wenn Alma und ich im Gartenteich gespielt und ein wenig gebuddelt haben?!
Alma und Otto buddeln und schmuddeln
Da ist dann immer bei den Menschen im Haus eine gewisse Panik in den Gesichtern abzulesen, weil wir es schaffen, innerhalb von Sekunden das stundenlange Werk von Frau Krenz in Vergessenheit zu bringen. Die Spuren, die wir in den Räumen hinterlassen, kann auch ein blinder Spurenleser erkennen, weil an unseren Pfoten der halbe Garten haftet. Diese Haftung verliert sich innerhalb des Hauses aber verblüffend schnell, so dass wir eine gute Methode gefunden haben, unsere Pfoten und unser Fell sauber zu bekommen.
Die Menschen planen allerdings gezielt aber doch hilflos Gegenmaßnahmen.
In Haus und Garten sind übrigens für die Konfirmation größere Veränderungen geplant.
Ob man dabei wohl auch an mich gedacht hat?
Man hat es nicht einfach als Hund, aber ein Mensch möchte ich auch nicht sein.
Also viel Glück bei den Prüfungen!
Apropos Prüfungen, ich werde momentan zum ‚zertifizierten Suchhund‘ ausgebildet und muss bald meine Hundeprüfung gemeinsam mit Benny ablegen. Aber das erzähle ich ein andermal…

Wuff Wuff

Euer Carl Otto

Versuchs mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und...

Carl Otto als Ölprinz

9. März 2015

Wuff wuff,

nun habe ich mich schon lange nicht mehr gemeldet, weil ich ausgefüllte Tage habe, an denen ich meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehe: Schlafen, Fressen und mich “im Freien lösen” (so heißt das jedenfalls in dem Hunde-Fachbuch auf der hiesigen Toilette).
Da steht auch drin, dass ich mich nun etwas selbständiger verhalten muss, damit die Menschen meiner Erziehung weiterhin Aufmerksamkeit und Hingabe schenken.

Seit ein paar Wochen ist hier bei Herrchen Fastenzeit. Da kommt überhaupt kein Bier mehr an seine Lippen und eine Vielzahl von leckeren Dingen, die auch ich mag, finden nicht mehr den Weg in sein Maul. Irgendwie doof!
Dafür hat er nun angefangen, ein Auto zu suchen, weil unser grüner Bus ihm langsam zu alt wird. Aber Herrchen wird scheinbar auch langsam alt, denn Benny hatte bei einem neuen Bus, den Herrchen kaufen wollte, gesagt, er sei zu alt für eine solch sportliche Optik.
Nun sieht es aber so aus, als habe er ein Auto gefunden, welches im Hinblick auf Sportlichkeit, Optik und Farbe die Gnade der Familie gefunden hat.

Mich hat niemand gefragt. Dabei verstehe ich inzwischen schon einiges von Fahrzeugtechnik.

Gestern habe ich mit der Rest-Familie einen Ausflug zum Burgberg gemacht, um Maxi bei der Arbeit zuzusehen. Benny hatte mit seinen Freunden den alten Bus genommen, so dass wir den alten Golf von Benny und Maxi nehmen “durften”.
Benny hatte ihn extra sauber gemacht. Ich durfte hinten im Kofferraum sitzen, neben einem großen Plastikkanister. Das war recht lustig, und weil der Kanister so nett gluckste, habe ich ihn mal schnell mithilfe meiner Milchzähne geöffnet, um zu sehen und zu riechen, was sich denn so im Inneren verbirgt. Gluck, gluck, gluck!
Carlotta hat mir den Spaß ein wenig verdorben, als sie laut brüllte: “Otto ist ganz nass mit Motoröl!”
Ich hatte mir doch gerade erst die Wanne einlaufen lassen! Herrchen taxierte mein Wannenbad mit 3-4 Litern und fand meinen Badezusatz etwas teuer und umweltschädlich. An der nächsten Tankstelle wurde zunächst der Spender für Papiertücher geplündert und der komplette Bodenfilz vom Golf musste heraus gerissen werden.
Wisst Ihr, warum Tierhaare so gut geeignet für Pinsel sind?
Weil flüssige und ölige Substanzen prima daran haften!
Herrchen nahm es allerdings ebenfalls mit Humor, als er meinte, dass Labradore ja oft zu Gelenkproblemen neigen. Bei mir könnte ein Ölbad in der Jugend da präventive Wunder wirken.
Ich habe im Aussichtsreich anschließend auch noch die Terrassenbohlen noch ein wenig nachgeölt, das soll ja angeblich die Wetterfestigkeit erhöhen. Maxi hatte bei dem schönen Wetter so viel zu tun, dass er davon nichts bemerkt hat. Aber auch heute bin ich noch ein kleiner Ölprinz und komme mir vor wie ein Scheich, der unverdientermaßen mit seinem Hintern auf Erdöl sitzt.
Ich denke mal, dass Herrchen demnächst im neuen Auto keinen Kanister mehr neben mir stehen lassen wird. Neues Auto bedeutet in unserem Haushalt allerdings nur “neu für uns”.
Das neue Auto ist nämlich schon so alt wie die Zahl, die wie eine Brezel aussieht, es hat also quasi doch schon ein “beachtliches” Alter.
Komischerweise haben alle Familienmitglieder direkt gesagt: “Mockel, nimm das!”
Hunde haben Instinkt, aber Menschen sagen lieber: ein Hund stinkt.(nach Motoröl?)
Aber wer fragt schon einen kleinen Hund.
Morgen Abend wissen wir mehr, und heute lief alles irgendwie wie geölt!

Wuff wuff aus Goslar

Euer Carl Otto

Mehr Chaos ohne Frauchen

22. Februar 2015

Wuff wuff,

in der letzten Woche war Frauchen weg, und es hat hier mal wieder so einiges stattgefunden, was ein kleiner Hund wie ich noch nicht so richtig versteht.
Zumindest verstehe ich nun, wie wichtig ein Frauchen im Haus ist, damit alles reibungslos von statten geht. Im Fall der Fälle klappt es zwar auch ohne Frauchen, aber irgendwie anders.
Speziell die weiblichen Wesen im Haus neigen zu einer gewissen Abhängigkeit von Frauchen, die sonst alle Gegenstände, deren Schwerkraft unweigerlich dazu führt, an irgendeinem wahllosen Ort liegen oder stehen zu bleiben, beiseite räumt, um ein menschliches Haus von einem Hühnerstall unterscheidbar zu machen.
Herrchen ist da ein bisschen anders gestrickt und verlangt strikt mehr Eigeninitiative, was der menschlichen Behausung teilweise eher unmenschliche Züge gibt.
Herrchen hat dann mal eine kleine Sammlung gemacht.
Reste sind das Beste

Als er mit seiner Sammlung fertig war, hatte er tatsächlich 15 kleine Flaschen zusammen und in jeder noch was drin. Normalerweise erkennt man einen Optimisten daran, dass er eine Flasche mit 50% Füllstand als halb-voll bezeichnet, in diesem Fall muss der Optimist sie jedoch mehrheitlich entleert nennen.
Am Freitag wechselte die Mentalität plötzlich zu Ordnung und Sauberkeit und es hatte weniger mit Mr. Arita zu tun, der mit seiner Anwesenheit in Goslar immer für einen Blitzbesuch gut ist. Besonders Icaro war plötzlich mit einem Sauger und Müllsack eifrig im Hause unterwegs, was Herrchen zunächst erstaunte, bis er erfuhr, dass Icaro auch einmal „sturmfreie Bude“ ausprobieren wollte.
Davon wusste aber nur Frauchen, die zu diesem Zeitpunkt allerdings einem echten Sturm im Harz ausgesetzt war. Dieses heimische Sturmtief hieß also Icaro und bestand aus einer international und national besetzten Truppe stürmischer junger Menschen, die bei uns Spaß haben wollten.
Herrchen hatte später leider den Eindruck, dass der Party-Keller irgendwie mit einem schwankenden Schiff zu vergleichen war, denn obwohl der Keller gar nicht schwankte, schienen einige junge Menschen von einer seltsamen Seekrankheit befallen worden zu sein und vergruben Ihre Häupter in Eimern.
Herrchen hat dann nach und nach ausgebootet und die gestrandeten Gäste gerettet, damit das Haus am Ende nicht noch Schaden nimmt.
Am nächsten Morgen waren die ausländischen Gäste zwar guter Dinge, konnten sich aber seltsamerweise nur unvollständig an die Geschehnisse der vergangenen Nacht erinnern.

Wir wissen von nichts!
Wir wissen von nichts!

Julia und Julia hatte Herrchen glücklicherweise noch nach Hause befördert, damit sie sich in Ruhe erholen können.

Ich bin etwas verwirrt und glücklich, weil alle Menschen bisher zu mir lieb sind und waren. Auch Mr. Arita (ein japanischer Geschäftsfreund) hat uns besucht und schien mich nett zu finden.
Nun muss ich Euch aber auch noch zeigen, was ich heute Nana beigebracht habe.
Guten Tag Herr Otto
Die kann jetzt „Guten Tag, Herr Otto!“ sagen.
Ich übe nun täglich mit ihr und habe sie inzwischen so weit dressiert, dass sie mir im Anschluss etwas zu Fressen gibt.
Heute gab es ca. 10 Butterkekse.
Wenn das so weitergeht, werde ich wohl im nächsten Jahr wie Herrchen eine Fastenzeit einlegen müssen.
Aber bis dahin müsste ich natürlich erst noch lernen, was gut ist und was schlecht, wo die Hundepfunde purzeln und nach welchen Mahlzeiteiten sich das Halsband automatisch enger schnallt.
Schreibe ich zu viel?
Bevor Ihr das denkt, höre ich lieber auf

Bleibt mir gewogen,

liebe Grüße von Eurem

Carl Otto

Luxus und das erste selbst verdiente Brot

13. Februar 2015

Wuff wuff,

Die Menschen sagen manchmal komische Dinge, zum Beispiel „verdienen“, und sie reden von „Luxus“. Luxus ist doch beispielsweise, wenn es einem unverdient gut geht. Ist das ein Widerspruch?
Neulich sagte jemand bei uns im Haus: wir können uns den Luxus nicht leisten, einen Hund zu haben. Ich bin somit scheinbar ein „Luxus-Hund“. Herrchen scheint somit genug zu verdienen, um der Familie und mir den Luxus zu gönnen.
Gestern gab es für mich Extra-Luxus, denn Frauchen und Pauline waren „shoppen“.
Sie haben für mich zwei Luxus-Kissen gekauft, die wirklich cool und bequem aussahen. Das fanden die Menschen leider auch, und ich musste mit ansehen, wie Pauline, Carlotta und Icaro die mir zugedachten Kissen besetzten.
Als Hund steht man in der Rangordnung einer Familie recht weit unten; von wegen Luxushund.
An diesem Tag habe ich beschlossen, mir mein Brot selbst zu verdienen. Das klappt spontan sogar schon recht gut. Bei Frauchens Mama habe ich heute Kekse bekommen, und dann habe ich gleich beim Nachbarn meine guten Vorsätze umgesetzt.

Das erste selbst verdiente Brot
Das erste selbst verdiente Brot

Mein erstes eigenes Brot verdient! Na gut – gemopst, oder einigen wir uns auf erbeutet?
So macht Luxus auf dem neuen Kissen gleich doppelt Spaß!!
Aber egal. denn dann hat Herrchen mir das selbst verdiente Brot gleich wieder weg genommen, diese Spaßbremse.
„Du willst doch kein dicker Otto werden?“
Das Leben als Hund ist scheinbar doch etwas komplizierter, und ich werde Euch weiterhin davon berichten…

Wuff wuff,

Euer Carl Otto

Haufenweise Haufen

11.Februar 2015

Wuff wuff,

nun kommen wir leider zu einem delikaten Thema. “Haufenweise Haufen im Garten.”
Na ja, damit meine Beine wieder weiterwachsen, gebe ich zu, dass Frauchen gestern morgen eine Hinterlassenschaft von mir in der Küche fotografiert hat, ganz in der Nähe von der Tür zum Garten. Ihre Interpretation: der Hund hat sein Bestes gegeben, noch nach draußen zu kommen, aber es ging halt nicht anders!

Somit ist klar, dass mir keine Schuld zufällt und die Jagd nach den Schuldigen eröffnet ist, wozu nur Benny oder Herrchen in Frage kommen. Beide teilen sich die „Nachtwache“, wobei Benny immer der Letzte ist, der hier ins Bett geht.
Jetzt war aber das Problem aufgetreten, dass ich recht müde war, denn irgendwie wollte jeder mit mir spazieren gehen. Das kann einen kleinen Hund ganz schön fertig machen.
Herrchen dachte sich daher, bevor er ins Bett ging, dass der kleine Otto so schön schläft und Benny bestimmt noch mal mit mir raus geht.
Dummerweise hat Benny gedacht, dass Herrchen mit mir draußen war und wollte mich nicht wecken. Na ja, als es dann so weit war, dass ich fast geplatzt wäre, wollte ich auch niemanden unnötig aus seinem Besuch im Schlummerland reißen.
Frauchen hat den Schaden auch gleich beseitigt, aber das Foto hat mich doch zu einer Beichte motiviert.
Das Foto von Herrchen ist allerdings ein plumpes „Erpresser-Foto“, auf das Ihr doch hoffentlich nicht reinfallen werdet!?

Ich war das nicht!
Ich war das nicht!

So dicke Haufen mache ich wirklich noch nicht! Das war der „Kollege mit der Blinden-Binde“ !
Maulwurf12. Februar 2015

Wer sich allerdings mit meinen „Tretminen“ auskennt, entdeckt auf dem Foto einige Spuren von mir. Das ganz geübte Auge erkennt auch, dass ein paar Minen „gezündet“ haben, weil sie nicht mehr in der ursprünglichen Form erhalten sind, sondern Einstülpungen von oben aufweisen. Dieses Thema könnte noch folgenreich werden und erfordert viel Diplomatie.
Herrchen ist doch eigentlich Geschäftsmann und müsste Verständnis für die Thematik haben. Ein gutes Geschäft kommt demnach immer dann zustande, wenn am Ende mehr rauskommt, als man reingesteckt hat!
Deswegen habe ich nun auch begonnen, bei den Menschen im Müll meinen Nahrungsvorrat zu ergänzen. Das finde ich recht spannend und werde vielleicht später mal erzählen, was ich schon so an Nahrungsergänzungsmitteln probiert habe.
Fakt ist einfach, dass wenn meine Familie für mich 40 Kg Hundefutter kauft, eine entsprechende Menge an Losung entsteht. Wieso komme ich jetzt auf Konfirmation?
Bleiben wir lieber im Bereich der Computertechnik, denn ich schreibe ja an einem Computer=> Input = Output.
Der fromme (technische) Wunsch eines kleinen Hundes:
Oh Herr, bitte segne meinen In- und Output, dass alles bekömmlich bleibt und niemand hinein tritt. (Sonst geht es mir irgendwann bestimmt beschissen.)
Nun muss ich schnell schlafen, denn Herrchen wird mich heute bestimmt wachrütteln und in den Garten verbannen, bis ich ihm im Schatten der Finsternis mit einem gekrümmten Rücken das Gefühl vermittle, er habe sein Bestes getan.
Es ist nicht so leicht als kleiner Hund, aber Ihr versteht mich doch, oder?

Wuff wuff

Euer Carl Otto

Ergänzung vom 15.2.2015

PS: Herrchen hat mir heute erzählt, dass mein Fäkal-Spruch „Herr segne meinen In- und Output“ nicht von mir sei, sondern von Opas Monitor abgekupfert wurde.
Wieso in aller Welt hat mir das keiner vorher gesagt?
Dafür haben wir hier heute aber alle in memoriam an den Opa gedacht.

Ware Schönheit

11. Februar 2015

Wuff wuff,

nun sehe ich doch schon, dass Ihr glaubt, ich wäre auf der Legastheniker-Hundeschule, aber heute habe ich erkannt, dass es nicht nur wahre Schönheit gibt, sondern auch Schönheit als Ware.
Nehmen wir Alma, die ist zwar meine Schwester, aber eine wahre Schönheit, deren Beine immer noch länger sind als meine, und das Fell einfach weicher und flauschiger.
Maxi lobt dagegen an mir mein männliches Aussehen und die männliche Gelassenheit.
Carl Otto relaxed
Carlotta und alle anderen weiblichen Wesen dagegen werden sofort hysterisch, wenn ich in meinem Körbchen einigen “Gymnastik-Übungen” nachgehe.
Alle brüllen dann im Chor: “Otto! Nicht Rammeln!”
Aber jetzt bin ich etwas vom Thema abgewichen, denn eigentlich wollte ich Schönheit beim Menschen näher betrachten.
Herrchens Schönheit scheint hier in der Familie einen sehr geringen Stellenwert zu haben, auch nachdem man versucht hatte, seine Fellfarbe zu manipulieren. Bei seinen Kleidungsstücken finden sich auch immer wieder Teile von seinen Schwagern oder Maxi, die alle noch zu gut zum Wegwerfen waren. Die Schönheit dieser drei männlichen Wesen wird allerdings immer wieder angepriesen.
Wenn dann aber Herrchen Sachen von diesen Menschen trägt, sind sie plötzlich nicht mehr schön.
Was schließt ein kleiner Hund daraus: Schönheit ist vergänglich!
Man sagt aber auch bei den Menschen: Schönheit hat ihren Preis!
Das kann ich bestätigen, denn bei uns gibt man gerne Geld für Schönheit aus, und vielleicht richtet sich das Schönheitsempfinden der Menschen ja nach dem investierten Geld aus. Das könnte der Grund sein, warum Herrchen so schlecht abschneidet, bei der Beurteilung seiner Schönheit.
Mode scheint bei den Menschen auf jeden Fall in Mode zu sein
Hier läuft fast täglich eine Fernsehsendung, die “Shopping Queen” heißt. Da widmen sich Menschen der Aufgabe, innerhalb von 4 Stunden 500 Euro für Schönheit auszugeben. Das ist wirklich fürchterlich, was es für seichte und dümmliche Charaktere unter den Menschen gibt, aber das spiegelt sich vielleicht auch in denen wider, die sich sowas anschauen!
Ich verrate aber nicht, wer sich das hier in Goslar anschaut, und Herrchen kann es wohl auch nicht, weil der in dem Moment immer in eine Art von Tiefkoma fällt, den er dann als wohltuenden Mittagsschlaf bezeichnet.
Nun aber mal eine Szene aus dem Alltag, zum Thema Schönheit oder Schönheit als Ware.

Pauline nach ihrem Termin in der “Schönheitsfarm”:

Beauty Queen
Beauty Queen

Ich finde, Pauline ist eine wahre Schönheit!
Wenn das die Rüden aus Ihrer Schule auch finden, dann muss man sich wohl bald auf noch stürmischere Zeiten im Haus einrichten.
Wie es der Zufall (oder das Schicksal) will, sind Frauchen und Herrchen am Wochenende beide wieder weg, und ich habe ja inzwischen schon Erfahrung, was eine sturmfreie Bude ist.

Mal sehen, was ich Euch demnächst erzählen kann oder muss!

Bis dahin verabschiede ich mich mit einem herzlichen

“Wuff wuff!”

Euer Carl Otto

Ach Du Sch….
…öne „längliche Pralinen auf einem Haufen“ oder auch “Stuhlgang”, wir ihr Menschen sagt, obwohl gar kein Stuhl vorhanden ist.
Lügen haben ja nach menschlichen Erkenntnissen „kurze Beine“, und die sind nun wirklich das Letzte, was ich mir in dieser Familie der Schönheits-Fanatiker und -Apostel mir leisten kann.
Gerade habe ich Pauline mein Schreiben an Euch gezeigt, um ihr zu zeigen, dass ich nicht verraten habe, dass sie immer Shopping-Queen guckt. (Würde ich ja nieee tun!!)
Da kommt plötzlich ein Freudenschrei aus ihrem Mund. „Juhuuu, sturmfreie Bude am Samstag, das wusste ich ja gar nicht!“
Na, das kann ja was werden; nun bin ich wohl der Anstifter, der am Ende an allem Schuld ist.

Drückt mir Eure Pfoten, dass es diesmal gut geht und das Haus stehen bleibt, wenn die „Tiefdruckgebiete auf zwei Beinen“ hier wieder durchs Haus stürmen.

PS: Ich gehe jetzt mal etwas Schminke ablecken, wenn Pauline auf dem Sofa liegt und Fern sieht!

Sturmfreie Bude – die Sturmtiefs Paul und Paula

Wuff wuff,

gestern ist Herrchen zurück aus Bonn gekommen und hat mit mir gemeckert. Ich solle gefälligst nicht so viel Schlechtes über meine Schwester Alma schreiben, das komme in Bonn bei der Oma nicht so gut an, und ich würde dort kostbare Sympathie-Punkte verspielen.
Also habe ich Alma heute gleich zum Spielen eingeladen, obwohl ich eigentlich schon für ein Date mit der schwarzen Nele (dem ‚ominösen Monsterhund‘ von Ursula) zum ‚Survival-Training‘ mit Herrchen und Dr. Ahoi verabredet war.
Wenn man die Auswahl hat zwischen Pest und Cholera, dann … es war wirklich ganz toll mit Alma.

Ach übrigens, Herrchen und Frauchen staunten aber auch nicht schlecht, wie das Haus gestern bei ihrer Rückkehr aussah.

Junge Menschen nennen den Zustand eines Hauses ohne Erwachsene „sturmfreie Bude“, wobei der Zustand des Hauses eher an Bilder aus der Tagesschau nach einem Orkan erinnerte. Neben der Haustür gibt es nun ein Loch in der Wand, wo wohl Paul „eingeschlagen“ ist. Natürlich fragt man sich als Erwachsener, wie es dazu kommen konnte, dass die Sinnhaftigkeit der damals gewählten Trockenbau-Methode nun von jungen Menschen so in Frage gestellt werden musste. Aber Tochter Pauline übernachtete lieber bei einer Freundin, als dass sie für entsprechende Auskünfte verfügbar war.

Es gäbe wohl zwanzig Zeugen, die gesehen hätten, dass Paula Paul geschubst hatte, und irgendwie ist es doch auch besser, wenn die Wand kaputt ist und nicht der Paul.
Beim Wetterbericht wird ja wohl auch jedes Jahr bei der Bezeichnung von Sturmtiefs zwischen männlichen und weiblichen Namen unterschieden, so dass es eigentlich egal ist, ob Paul oder Paula so stürmisch waren.
Da soll man doch lieber froh http://www.post-von-carl-otto.de/2015/06/28/427/sein, dass nur Sachschaden entstanden ist. In unserem Haus entstehen solche Zyklonen vermutlich meist im Partykeller, wo im Zusammensein von jungen Menschen warme Luftmassen sich an kalten Getränken noch mehr erhitzen und dann ab und zu zu sehr wirbeln.
Hier mal ein Beispiel vor der Entstehung:
Sturmtiefs im Keller

Unsere Nachbarn behaupten wohl auch, dass es bei uns oft recht stürmisch zu geht. Das donnernde Gelächter von Maxi hat man bei stürmischen Partys und günstiger Windrichtung schon in 500 Metern Luftlinie schlafraubend empfunden, aber das war wohl vor meiner Zeit und wäre dann eher einem Gewitter zuzuordnen.

Nach diesen ‚Keller-Wetter-Phänomenen‘ jetzt aber noch mal aktuelles zu mir und meiner lieben Schwester Alma.
Unsere Carlotta möchte doch nun tatsächlich, dass ich auch auf die Hundeschule gehe, weil Alma das auch macht.
Mein Appell an alle: hört doch mal bitte mal auf, immer alles mit Alma zu vergleichen! Dabei bin ich schon viel weiter und kann schon Sachen, die Alma noch nicht kann.
Ach Mist, jetzt vergleiche ich mich ja auch!
Während ich hier friedlich meine Zeilen tippe, kommt Frauchen in den Raum und sagt: „Alma! Nicht streiten!“ und “Maxi, kümmer Dich mal um Deinen Hund!“
Nein, ich schreibe heute nichts Negatives über meine Schwester, sondern zitiere hier nur menschliche Aussagen aus der Küche.
Ach ja, ich soll Euch sagen, dass die Konfirmation am 9.5. um 14 Uhr in der Marktkirche stattfindet. Am Freitag, dem 8.5. gibt es einen Rüstgottesdienst um 18 Uhr.
Was das ist, muss ich noch heraus finden. Aber jetzt muss ich erst mal hier rausfinden und gehe mit Herrchen spazieren. Ohne Alma!

Ein stürmisches Wuff wuff von

Carl Otto