Paraglider am blauen Haufen

Kontakt mit Schwimmern und Fliegern

8. Juni 2015

Wuff wuff,

gestern war ein herrlicher Tag, und hier ging es mit einem unendlich erscheinenden Frühstück los, da aus allen Ecken und Löchern des Hauses immer wieder neue Menschen kamen.
Aber das solltet Ihr ja mittlerweile schon kennen und ist nicht weiter berichtenswert.
Nach diesem „ewigen Frühstück“ bin ich mit Herrchen zum Blauen Haufen gegangen, und diesmal war es irgendwie anders. Der Himmel war voller bunter Farben, die sich hin und her bewegten, und ich bildete mir ein, dass dort Menschen an großen, bunten Schirmen durch luftige Höhen flogen. Herrchen nannte diese Menschen „Paraglider“ oder „Gleitschirmflieger“, die unseren Blauen Haufen heute als Landeplatz nutzen wollten.
Paraglider am blauen Haufen
„Ob die wohl wissen, wo unsere frischen Haufen liegen“, ging es mir durch den Kopf, aber in Anbetracht der herrlichen Flugbedingungen war dies für die Menschen in schwindelerregender Höhe sicherlich nur ein Randthema.
Genau wie mich diese Menschen am oder im Himmel nur am Rande interessierten. Doch während ich gerade eine Hundezeitung von gestern inspizierte, kam mir plötzlich ein solcher Gleitschirmflieger recht nahe, so dass ich erstmals lebhaftes Interesse an dieser Fortbewegungsart entwickelte und mich schnurstracks Richtung Landeplatz aufmachte.

da kommt einer runter

Ich habe ihn natürlich direkt am Landepunkt in Empfang genommen, so dass er zunächst mal mit mir als ersten Höhepunkt seiner etwas zu tief angesetzten Landung auskommen musste.

Paraglider-Empfangskomitee

Herrchen fragte dann auch, ob es denn nicht günstiger sei, weiter oben zu landen?
Die Antwort, dass er sich bei einer Landung in unserer Nähe wohler gefühlt habe, kann man wohl eher als Ausrede interpretieren. Erst recht, da sie von dem Mann gekommen wäre, der später deutlich weiter oben in einem Baum landete.

Kaum waren wir wieder bei uns am Haus, konnte ich Alma bereits riechen und hören.
Was für eine Freude das immer ist! Alma war noch etwas nass von ihrer „Seepferdchen-Schwimmprüfung“. Aber Ihr hättet Maxi sehen sollen, denn der war zur Abnahme der Schwimmprüfung mit ins Wasser gegangen. Sein Arm und seine Schultern sahen etwas tätowiert aus. Durchaus kunstvoll, aber sicherlich auch schmerzhaft. Ich würde es als „kunstvolles Krallen-Streifen-Design“ bezeichnen.
Möge es ohne Narben verheilen, denn es gibt schönere Andenken an die erste Schwimmprüfung des eigenen Hundes.
Nun möchte ich bald mit Alma zusammen an einen See gehen, um herauszufinden, ob sie im Wasser genau so schnell wie an Land ist. Ich bin wohl eher der Schwimmer und Schwerathlet, während sie eine „begnadete Ballspielerin und Läuferin“ ist.
Doch das Schwimmen bei Hunden ist vielleicht mehr wie ein Laufen im Wasser, so dass meine Aussichten, ein besserer Schwimmer zu sein, nicht unbedingt begründet erscheinen mögen.
Hier übrigens ein paar Bilder von meinen Schwimm- und Taucherfahrungen.
Carl Otto taucht
Ein Hund der taucht, taucht nichts?
Ich kann auch schwimmen!
Otto lernt schwimmen
Es kann aber auch sein, dass Kraft und Technik den Erfolg beim Schwimmen bestimmen. Hat da jemand laut „Fett schwimmt oben!“ gedacht?! Schämt Euch, denn meine figürlichen Irritationen durch Nahrungsergänzungsmittel (man denke an die Konfirmations-Torte) sind schon längst wieder abgebaut.
„In der Ruhe liegt die Kraft!“ Das sind gegenüber Alma meine objektiven und subjektiven Stärken; und schon macht Carl Otto wieder den ersten Fehler in Richtung Unglück und Neid, indem er sich so gerne vergleicht.
Also genießen wir lieber den schönen Tag.

Wuff wuff

Euer Carl Otto

PS: ich muss Herrchen noch mal fragen, was das Schild mitten im Wald für eine Bedeutung hat?!
blödes Schild

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